Glossar

Funktionelle Homöopathie


Die Funktionelle Homöopathie ist eine Richtung der Homöopathie. Sie unterscheidet sich von der klassischen Homöopathie vor allem in den eingesetzten Potenzstufen und der Art der Verschreibung. Diese erfolgt nach der Befunderhebung aus dem Auge im Gegensatz zu symptomorientierter Repertorisation. Bei den Präparaten handelt es sich um Niedrigpotenzen. Sie reichen von D4 bis D30, wirken demnach zum Teil noch stofflich, respektive organbezogen und sind bezeichnend für die Arbeit in einem Übergangsbereich zwischen traditioneller Pflanzenheilkunde und Homöopathie. Bei Bedarf werden auch Komplexmittel angewendet oder Mischungen mit spagyrischen Urtinkuren.

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Konstitution


Die Konstitution ist der aus den Erbanlagen hervorgegangene, aber durch Umwelteinflüsse veränderbare Zustand eines Individuums und seine Reaktion auf äussere und innere Einflüsse. Sie legt organische Schwachpunkte fest und stellt die Grundlage dar, auf der die meisten Krankheiten im Laufe des Lebens entstehen. Die Konstitution ist immer individuell und veränderlich und manifestiert sich durch typische Zeichensetzung im Auge.

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Reflexzonentherapie


Reflexzonen sind am ganzen Körper zu finden und können mittels verschiedener Techniken stimuliert werden. Sie beschreiben neurale Vernetzungen der Haut mit inneren Organen. In der Medizin wird dies als kutiviszeraler Reflex bezeichnet. Die Head Zonen, wie wir sie heute kennen, wurden erstmals vom Neurologen Sir Henry Head um 1900 beschrieben. Er beobachtete die Hautbezirke, die bei Erkrankungen innerer Organe oder Gelenke Schmerzen anzeigen.

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Ab- und Ausleitungsverfahren


Diese Methoden werden auch als Aschnerverfahren bezeichnet. Die Wirkung beruht auf der Regulation gestörter Funktionen des Körpers. Dies geschieht, indem Stauungen beseitigt und Stoffwechselendprodukte der Ausscheidung zugeführt werden. Der Organismus wird somit entlastet. Nebst positiver Beeinflussung von Schmerzzuständen wird dadurch eine generelle Umstimmung erzielt.

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EFT


Der ursprüngliche Begriff der Emotinal Freedom Technique wurde von Gary Craig geprägt. Die Technik beruht auf der Annahme, dass die Ursache aller negativen Emotionen in einer Störung des Energiesystems liegt. Durch gezieltes Klopfen bestimmter Meridianpunkte und direkte verbale und emotionale Adressierung des Stresses wird eine Lösung der Blockade bezweckt. So wird es möglich, den körpereigenen Energiefluss wieder in Bewegung zu bringen.

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EMR


Das ErfahrungsMedizinische Register EMR ist eine unabhängige, gesamtschweizerisch tätige Stelle, die ein Qualitätslabel für komplementär- und alternativmedizinisch tätige Therapeuten vergibt. Anhand von definierten Qualitätskriterien überprüft das EMR die Ausbildung, praktische Erfahrung und kontinuierliche Fortbildung der Therapeuten zum Schutz des Klienten. Dadurch leistet das EMR in Zusammenarbeit mit Berufsverbänden, Schulen, Krankenversicherern und anderen Institutionen einen nicht unerheblichen Beitrag zur Qualitätssicherung in der Komplementär- und Alternativmedizin in der Schweiz.

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